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18.04.2008

Regierungspräsidium genehmigt neues Logistik Center



44-Millionen-Euro-Projekt im Industriepark Höchst steigert Effizienz und internationale Wettbewerbsfähigkeit im Logistik-Bereich

Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Genehmigung für das neue Logistik Center (NLC) im Industriepark Höchst erteilt. Die Standortbetreibergesellschaft Infraserv Höchst und die Tochtergesellschaft Infraserv Logistics realisieren das Projekt, das ein Investitionsvolumen von 44 Millionen Euro aufweist. Mit dem Bau wurde im Sommer letzten Jahres bereits auf der Grundlage der Zulassung des vorzeitigen Beginns durch das Regierungspräsidium begonnen, die Inbetriebnahme ist für das 3. Quartal 2008 vorgesehen.

„Die Erteilung der Betriebsgenehmigung ist ein wichtiger Meilenstein bei der Realisierung dieses Projektes, mit dem wir die logistische Infrastruktur des Industrieparks weiterentwickeln und somit den Standort im internationalen Vergleich stärken“, erklärt Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst. Mit dem Bau des modernen, vollautomatisierten Hochregallagers als Ersatz für die jahrzehntealten Lagergebäude sei für Infraserv Logistics eine wesentliche Steigerung der Effizienz und der Wettbewerbsfähigkeit verbunden, die auch zum Geschäftserfolg der Kunden beitragen werde.

Hoher Automatisierungsgrad dank moderner Fördertechnik

Inzwischen sind die beiden jeweils 41 Meter hohen, 45 Meter breiten und 134 Meter langen Lagerhallen bereits komplett errichtet. Sie werden durch ein 118 Meter langes und bis zu 45 Meter breites Warenumschlaggebäude verbunden, das ebenfalls bereits fertig gestellt wurde. Die Lagerhallen bestehen aus einer stählernen Regalkonstruktion, an der die Fassadenelemente befestigt werden. Während die imposanten Gebäude also bautechnisch eher unspektakulär sind, steckt im „Innenleben“ des neuen Logistik Centers viel technische Raffinesse. Derzeit wird die hochmoderne Fördertechnik installiert, die den vollautomatischen Betrieb ermöglicht. Zwölf Regalbediengeräte identifizieren die auf 17 Lagerebenen angeordneten Paletten anhand von Barcodes und bringen die angeforderten Waren in die Umschlagshalle oder ordnen dort ankommende Waren ebenfalls vollautomatisch dem richtigen Lagerplatz zu. „Durch diesen hohen Automatisierungsgrad werden wir nach der Inbetriebnahme des neuen Logistik Centers unsere Logistik-Services deutlich effizienter und flexibler erbringen können“, erklärt Alois Strott, gemeinsam mit Jochen Schmidt Geschäftsführer von Infraserv Logistics.

70.000 Palettenlagerplätze

Das neue Logistik Center wird rund 70.000 Palettenplätze bieten. Dies entspricht im Wesentlichen den Kapazitäten der Lagergebäude, die mit der Inbetriebnahme des NLC aufgegeben werden. „Dennoch werden wir durch die Prozessoptimierung, die mit dem NLC verbunden ist, mit unseren Kunden und deren steigenden Bedarf an Lagerkapazitäten und Logistik-Services wachsen können“, verdeutlicht Jochen Schmidt die Bedeutung des Projektes für das Logistik-Unternehmen. So geht mit der Inbetriebnahme des neuen Logistik Centers eine Konsolidierung der Lagerflächen einher. An diesen und bundesweit fünf weiteren Standorten erbringt das Unternehmen, das insgesamt rund 700 Mitarbeiter beschäftigt und im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 94,4 Millionen Euro erwirtschaftete viele verschiedene Logistik-Dienstleistungen. Da die Kunden überwiegend in der Chemie- und Pharmabranche tätig sind, macht die Gefahrgut- und Gefahrstoff-Logistik einen wesentlichen Teil der Aktivitäten von Infraserv Logistics aus. Das neue Logistik Center ist dementsprechend für alle gängigen Lagerklassen ausgelegt, die das Lagerungskonzept des Verbandes der Chemischen Industrie vorsieht. Insgesamt entspricht das hochmoderne Bauwerk allen baulichen und technischen Regelwerken, die auch die Einhaltung hoher Sicherheitsstandards gewährleisten.

Die Genehmigung wird vom Regierungspräsidium Darmstadt nach einer entsprechenden Ankündigung in der Tagespresse in der Frankfurter Dienststelle der Behörde ausgelegt.



Die Hochregallagerhallen des neuen Logistik Centers im Industriepark Höchst sind weitgehend fertig. In den nächsten Monaten wird die Fördertechnik installiert, die Inbetriebnahme ist für Ende August vorgesehen. © Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, 2008

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Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung, der Technikumsdienstleister Technion und Main Autoservice Höchst zur Infraserv-Höchst-Gruppe.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 150 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 199 Auszubildende. Im Jahr 2007 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von rund 901 Millionen Euro.

Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2007 insgesamt rund 400 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 3,1 Milliarden Euro.

Sämtliche Pressemitteilungen und -fotos von Infraserv Höchst gibt es auch im Internet unter www.infraserv.com. Die Rufnummer der Presse-Hotline lautet: 069 305-5413.



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